Ein Ankerplatz der Schweizerinnen und Schweizer
im Ausland. Er symbolisiert die Verbundenheit der  
„Fünften Schweiz“ mit der Heimat.

GESCHICHTE DES AUSLANDSCHWEIZERPLATZES

(in Brunnen als Wehrihaggen bekannt)

Aus der ehemaligen Landzunge entstand durch Aufschüttung über Jahrzehnte ein prächtiger Begegnungsort.

1856 begann Fridolin Fassbind, damaliger Rössliwirt, eine Reihe von Gärten zwischen Leewasser und Seeufer Richtung „Wehrihaggen“ zu kaufen. Auf dem dorfnahen Teil dieses Geländes erstellte er 1870 das Hotel „Waldstätterhof“. Im Dezember 1905 ersteigerte Fassbind den „Wehrihaggen“ (Hafenmole mit landwärts gelegener Seichtwasserfläche) vom Bezirk Schwyz. Ab 1906 wurde aufgeschüttet, wobei das ganze Gelände gegen den See mit einer starken Stützmauer versehen werden musste. Auf dem allmählich entstehenden Platz plante man einen Kursaal. Der „Wehrihaggen“ blieb anschliessend Eigentum des Hotel „Waldstätterhof“ bis zum 700-Jahr-Jubiläum der Eidgenossenschaft. Damals wurde er von der „Stiftung Auslanderschweizerplatz“ erworben.

 

(Quelle Brunnentourismus, Broschüre Kulturweg)
 

TOPOGRAPHISCHE BESONDERHEITEN

Der Auslandschweizerplatz – eine 5000 Quadratmeter grosse Wiese – präsentiert sich in Postkartenidylle. Die Lage des Platzes ist einmalig. Dieser befindet sich am Vierwaldstättersee auf einer Halbinsel gegenüber dem Rütli und gibt den Blick auf die Urner Berge und die Rigi frei. Die unverbaubare, traumhafte Aussicht auf den Vierwaldstättersee und dessen Naturkulisse sind einzigartig.

Durch seine exponierte Lage und die Topographie der umliegenden Berge wird der Platz häufig von starken Westwinden, der Bise und vom „ältesten Urner“, dem Föhn (ein warmer Fallwind), heimgesucht. Nicht selten braust der Föhnwind als regelrechter Föhnsturm mit voller Orkanstärke über den Platz. Oftmals ist man vom Naturspektakel überwältig.

Dank der einzigartigen Lage ist der Auslandschweizerplatz Anziehungspunkt für Gäste aus aller Welt..